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6.01.12
Neujahrsempfang 2012

SC Tegeler Forst e.V. will eigenes Stadion auf dem Flughafengelände.


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Deutsche Hochschulmeisterschaften in Frankfurt (1.2.2012)

Charlotte Brauch wird mit 1,83m ADH-Meisterin (Foto: Peter Weber)

Charlotte Brauch springt mit 1,83m zur Deutschen Hochschulmeisterschaft

 

Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik in der Halle ging für die HU-Berlin unsere Hochspringerin Charlotte Brauch (Jg. 91) an den Start. Die Psychologie-Studentin im dritten Semester hatte vor zwei Wochen in Wuppertal mit 1,80m ihren eigene Hallenbestleistung eingestellt. Mit 1,83m stellte die 1,86m große Athletin nun einen neue persönliche Hallenbestleistung auf und blieb damit nur einen Zentimeter unter ihrem Freiluftrekord. Im Vorjahr war sie bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in der Halle und im Freien jeweils Vizemeisterin geworden. Diesmal sprang die Berliner Hallenmeisterin von 1,65m bis zur Sieghöhe von 1,83m alle Höhen im ersten Versuch und behielt damit die ganze Zeit im Wettkampf trotz starker Konkurrenz die Oberhand. Mit 1,80m folgten Christina Kiffe und Nele Hollmann höhengleich auf dem Silber und Bronzerang. Am Sonntag steht für Charlotte bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg bereits der nächste WK an. Dort startet sie als Titelverteidigerin.  

 

 

5-Länderkampf in Glasgow (28.1.2012)

Carsten Schlangen steigert sich auf 3:41,37min (Bild: Peter Weber)

DLV-Team auf Platz 3 – Carsten Schlangen Vierter

 

Beim traditionellen Fünfländerkampf GBR-RUS-USA-GER und Commonwealth in Glasgow hat der DLV seinen Vorjahressieg nicht verteidigen können und landete am Ende auf dem dritten Rang hinter Großbritannien und Russland. Zwei Punkte zum Gesamtergebnis konnte Carsten Schlangen beisteuern, der über 1500m mit 3:41,37min eine Saisonbestzeit aufstellte und Vierter wurde. Der Lauf wurde vom Briten Mo Farah in 3:39,03min gewonnen.

 

Mä 1500m Carsten Schlangen (80) 3:41,37min 4. Platz

BBM U18/Männer/Frauen und Staffeln U16/20 in Potsdam (21/22.1.2012)

4x200m der U20 werden Meister
4x200m der U16 werden Meisterinnen
Maren Schulze sprintet 60m-Bestzeit (Foto Peter Weber)

9 Meistertitel für die Nord - Maren Schulze sprintet 60m Vereinsrekord mit 7,50s

Unglaublich aber wahr, im 14ten Jahr ihrer leistungssportlichen Karriere gelingt es Maren Schulze (82) mit fast 30 Jahren nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen immer wieder zu überraschen. Obwohl sie Vollzeit berufstätig ist, verbessert sie ihre alte 60m-Bestzeit von 7,55s aus dem Jahr 2004 (zugleich auch LG NORD Rekord) nach 8 Jahren erst im Vorlauf auf 7,53s und dann im Endlauf sogar auf 7,50s. Damit gewann sie mit 2/100s Vorsprung auch knapp den Titel vor Nadja Bahl vom SC Potsdam. Auf ihrer Lieblingsstrecke 200m brannte dann nichts an, in 24,05s gewann sie hier ganz klar und mit großem Vorsprung den zweiten Titel. Ihre Hallen-Bestzeit von 24,01s aus dem Jahr 2005 wird diese Saison in der Form wohl kaum überleben.

Auch Carsten Schlangen (80) machte das Double perfekt, am Samstag sicherte er sich den 800m-Titel in flotten 1:50,48min mit neuer persönlicher Hallenbestleistung, ehe er am Sonntag in einem einsamen Rennen von der Spitze weg seine 1500m-Strecke in 3:44,75min souverän gewann. Im Interview sagte er, er freue sich besonders schon so spritzig zu sein, zumal in den beiden Skilagern bisher nur ja Semispezifik und Ausdauer trainiert worden sei.

Auch die 1500m der Frauen blieben in Nordhand, denn die A-Jugendliche Cati Granz (94) startete nach ihrem Auftakt über 800m vom Vortag in Erfurt zum ersten Mal in der Hallen über siebeneinhalb Runden und gewann mit 4:37,29min gleich mit einer ordentlichen Zeit. Auch sie gestaltete das Rennen alleine von der Spitze weg.

Doppelbelastungen hatten Hochkonjunktur an diesem Wochenende, so sicherte sich Charlotte Brauch (91) einen Tag nach Wuppertal mit 1,71m ihren ersten Berliner Einzeltitel im Hochsprung. Norddeutsche Meisterin war sie schon aber in Berlin hatte es bisher auf Grund der starken Konkurrenz im eigenen Verein nicht gereicht. Allerdings war die Luft nach Wuppertal raus, die Umstellung von Schwingboden auf harten Tartan wie immer schwierig, eine viel zu niedrige Anlage, eine viel zu hohe Anfangshöhe und ein Anlauf der in die Steilkurve reingelegt wurde taten dann ihr übriges dazu, dass bei den Springerinnen keine rechte Stimmung aufkommen wollte und die Leistungen so sehr im Rahmen blieben.

Im Stabhochsprung kam Neunordlerin Antje Bock (82) mit übersprungenen 2,80m ebenfalls zu Meisterehren. Den Überraschungssieg des zweiten Tages lieferte dann die U16 4x200m Staffel von A-Schülerinnen-Trainer Tobias Dollase ab. Mit 1:47,28min lieferten die Mädels in der Besetzung Lena Seifert, Sarah Hauser, Sina Hauser und Janice Wobst (alle 97) eine blitzsaubere Leistung ab. Dabei überzeugten vor allem die sicheren und schnellen Wechsel. Mit der Zeit wären sie theoretisch sogar bei den Deutschen Jugendmeisterschaften startberechtigt, wenn sie nicht noch zu jung dafür wären. Ob es an der Trainerwette lag, dass im Falle eines Sieges alle vom Trainer zum nächsten Herta-Heimspiel gegen Hannover 96 eingeladen werden, wer weiß! 

Auch die U20 4x200m Staffel der Jungs wusste in der Besetzung Stephan Hartmann, Marc Koch, Marcel Matthäs und Domenic Schupp (alle 94) mit 1:30,17min zu überzeugen. Dieser Sieg kam allerdings erwartet und bei dieser Staffel darf man auch schon gespannt in Richtung DJM nach Sindelfingen in der dritten Februarwoche schielen. 

Pech hatte dagegen die weibliche Staffel 4x200m der U20. Wie schon in der Vorwoche achteten die Kampfrichter nicht auf die Einhaltung der Regel, dass ein Bahnordner die übernehmenden Athleten gemäß der Position der ankommenden Läufer am Kurveneingang der Schlusskurve hinzustellen hat. So kam es wieder zu Rangeleien, weil schwächere Läuferinnen nun von außen nach innen scherten, weil sich ihre Staffelkameradinnen fälschlich an die Bahninnenkante gestellt hatten. Eine solche Läuferin trat Sina Badalge (93) an Position zwei laufend dabei so ungeschickt von hinten in die Ferse, dass Sina stürzte und sich dabei leider sehr unangenehme Verstauchungen und Schürfwunden einfing. An ein Weiterlaufen war nicht zu denken. Ärgerlich ist die Problematik besonders deswegen, weil wir nach den Erfahrungen der letzten Woche die Kampfrichter im Vorfeld auf dieses Regelversäumnis bereits hingewiesen hatten, um genau solche Fälle zu vermeiden.

 

 

 

Wuppertal und Erfurt (21.1.2012)

25. Internationales Wuppertaler Springermeeting (21.1.2012)


Charlotte Brauch hakt mit 1,80m die A-Norm ab

In Wuppertal wurde Hochsprunggeschichte geschrieben und zwei Nordlerinnen durften daran teilhaben. Sein 25. Geburtstag feierte das legendäre Springermeeting mit dem früher berüchtigten Schwingboden. Einst vom Nestor des deutschen Hochsprungs Wolfgang Killing aus der Taufe gehoben, gaben sich hier jahrelang kommenden und bereits gewordene Weltklassehochspringer die Klinke in die Hand. Seit der Sanierung der Halle 2010 schwingt der Boden in Wuppertal zwar nicht mehr anders als bei anderen Hallenmeetings mit Musik auch, der besondere Flair der Veranstaltung ist aber geblieben. Zum Jubiläum war die Halle restlos ausverkauft, Wolf-Dieter Poschmann gab souverän den Moderator und die Athleten dankten es mit reihenweise guten Leistungen. Leider könnte es das letzte Mal gewesen sein, denn wie man gegen Ende der Veranstaltung hörte, gibt es für die Zukunft keinen Hauptsponsor mehr, so dass dieses Stück Hochsprunggeschichte zu Ende zu gehen droht. Es wäre ein großer Verlust, vor allem für den Nachwuchs, es war dieses Jahr fast der gesamte DLV-Kader am Start. Unsere beiden Athletinnen schlugen sich wacker, Pauline Eberwein (94) sprang 1,70m und scheiterte erst an der neuen Bestleistung von 1,74m und das leider zweimal denkbar knapp nur mit der Ferse. Charlotte Brauch (91) adaptierte ihr Anlaufverhalten diesmal schon deutlich besser an den Schwingboden. Nach einem souveränen Einspringen leistete sie sich bis zur seit diesem Jahr bei der Hallen-DM geforderten A-Norm von 1,80m keinen Fehler und stellte damit ihre Hallen-Bestleistung ein. Die neuen Bestleistung von 1,83m verpasste sie ebenfalls nur knapp. Es gewann Nadja Kampschulte für den TV Wattenscheid mit 1,86m.

U23 Hoch Charlotte Brauch (91) 1,80m 5. Hallen-pBL und DM-A-Norm

U23 Hoch Pauline Eberwein (94) 1,70m 9.


Landesmeisterschaften Thüringen (21.1.2012)

Cati Granz läuft Hallenbestzeit über 800m

Um stärkere Konkurrenz zu haben nahm Caterina Granz (94) den Fahrtweg nach Erfurt für einen Außer-Wertung-Start auf sich. Im Rahmen der Thüringer Meisterschaft hängte sich die Athletin von Jive Müller in ein schnelles 800m-Rennen von der Leverkusenerin Annett Horna rein und wurde für ihren Mut, das Tempo mitzugehen, mit neuer persönlicher Hallenbestleistung von 2:11,29min belohnt.

Fr 800m Caterina Granz (94) 2:11,29min 2. Außer Wertung

 

"Hoch hinaus" Meeting Hannover (18.1.2011)

Charlotte Brauch
Pauline Eberwein
Siegerehrung Hannover

David Mundinger wieder über 2m

Wir folgten der Einladung von Christoph Edeler zum in zweiter Auflage ausgerichteten Hochsprungmeeting der Leibniz Universität Hannover. Dort wurde die Sportlerehrung der Uni mit einem schönen Hochsprung- und Sportkulturevent verknüpft. Einzigartig an diesem Hochsprungmeeting mit Musik war die besondere Lichtatmosphäre, bei der die Athleten fast im Dunkel anliefen und lediglich die Anlage in einen Lichtkegel getaucht war. Die Bilder die dabei entstanden haben eine ganz eigene Ästhetik bekommen, ein wenig kam Zirkusstimmung auf. Leider konnte Pauline Eberwein (94) nicht an ihre 1,73m von den Berliner Meisterschaften anknüpfen, bei ihrem ersten Wettkampf auf Schwingboden stimmte das Timing leider nicht, so blieben nur 1,65m im Wettkampfprotokoll stehen. Auch Charlotte Brauch (91) hatte nach einem miserablen Einspringen arge Probleme den schnellen Schwingboden richtig zu treffen, am Ende fehlte bei 1,77m auch ein Quentchen Glück. Aber mit 1,74m im ersten Versuch konnte sie sich auf dem zweiten Podest gemeinsam mit Marije Langen aus Holland hinter Elena Brambilla aus Italien einreihen, die mit 1,80m gewann. David Mundinger (85) kam besser mit dem federnden Boden zurecht, seine Sprünge waren zwar technisch inkonstant, aber bei 2m ließ er sein Vermögen aufscheinen und war dann auch bei 2,05m nicht chancenlos. Er wurde siebenter, es gewann Eike Onnen aus Hannover bei seinem Heimspiel mit DLV-Jahresbestleistung von 2,23m. Ex-Nordler Marius Hanniske gab nach langen Verletzungsjahren und zwischenzeitlichem Ausstieg aus dem Leistungssport mit 2,10m ein vielversprechendes Comeback für den TSC.

 

Mä Hoch David Mundinger (85) 2,00m 7.

Fr Hoch Charlotte Brauch (91) 1,74m 2.

Fr Hoch Pauline Eberwein (94) 1,65m 5.

 

Berlin-Brandenburgische Meisterschaften U16/U20 und Staffeln RHH (14/15.1.2012)

Pauline Eberwein springt pBL mit 1,73m
Maren Schulze führt die 4x200m-Staffel an

Sieben Meistertitel für die LG NORD Berlin

Mit einer erfreulichen Bilanz von 7 mal Gold und 10 mal Silber und 7 mal Bronze konnten die Athletinnen der LG NORD Berlin bei den ersten Meisterschaften im neuen Jahr unterm Hallendach der Rudolf-Harbig-Halle gleich auf Anhieb 24 Medaillen mit nach Hause bringen. Bei den Männer gewann die 3x1000m-Staffel erwartungsgemäß in der Besetzung Merlin Rose (87), Micha Heidenreich (87) und Carsten Schlangen (80) mit einer Zeit von 7:22,99min. Carsten war erst einen Tag zuvor aus dem Skilanglauf-Trainingslager wiedergekehrt. Silber holte die Männerstaffel über 4x400m bereits am ersten Wettkampftag und auch hier waren Micha Heidenreich und Merlin Rose an eins und zwei mit von der Partie. Hinten rundeten Nils Schnurbusch (91) und Lars Kröger (88) die Silbermedaille mit 3:25,90min ab. 

In der U20 männlich gewann Marc Koch (94) die 400m mit sehr guten 49,46s vor seinem Trainingskameraden Marcel Matthäs (94), der sich mit 49,57s nur knapp geschlagen geben musste. Titel Nummer drei gewann Stephan Hartmann (94) mit einem einzigen Sprung im Weitsprung, den er auf 6,74m setzte. Im Kugelstoßen musste er dann um 2cm geschlagen mit 12,92m Silber Vorlieb nehmen. Auch über 200m sicherte er sich in 22,86s die Silbermedaille. Auch die 4x200m Staffel gewann in der Besetzung Niklas Duwe (95), Jona Gentzsch (96), Rene Schmiedtke (96) und Yannik Rapp (96) mit 1:40,34min Silber. Bronze über 800m ging an Mark Dobryzykowski (94) mit 1:57,53min. Bei der momentanen Leistungsdichte zwischen 200m und 800m darf man jetzt schon auf die 4x400m im Sommer gespannt sein.

In der U18 gewann Tim Edzards (95) mit 9:45,96min Bronze über 3000m und in der M15 errang Thilo Brill (97) mit 2:09,77min den zweiten Platz vor Jacob Stutzke, der in 2:20,54min Bronze gewann.

Bei den weiblichen Athleten gingen die beiden Titel an Caterina Granz (94), die sich in 2:14,58min Ã¼ber 800m der U20 souverän mit vier Sekunden Vorsprung durchsetzte, und an Pauline Eberwein, die im Hochsprung der U20 mit 1,73m gleich im ersten WK der Saison eine neue persönliche Bestleistung aufstellte und damit die DJM-Norm abhakte. Titel Nummer sechs sicherte sich Alina Rose, die erneut eine persönliche Bestleistung im Kugelstoßen der W15 aufstellte. Erst bei 12,79m hinterließ die 3kg-Kugel ihren Abdruck im Sand. Den siebten Titel sicherten sich Sina Hauser (97) mit 9,32s Ã¼ber 60mHü der W15.

Ihre Zwillingsschwester Sarah Hauser (97) gewann Silber im Stabhochsprung der W15 mit 2,60m. Ebenfalls Silber ging an die Frauenstaffel über 4x200m in sehr guten 1:42,76min in der Besetzung Maren Schulze (82), Alisa Scheinpflug (93), Patricia Fritz (91) und Sophie Heinsch (89). Die zweite Staffel konnte sich mit 1:48,96min dahinter Bronze sichern. Es liefen Antje Bock (82), Martha Sautier (90), Sina Merissa Badalge (93) und Caterina Granz (94). Sina Badalge sprintete über 60m Hü der U20 9,64s und gewann damit ihre zweite Bronzemedaillen an diesem Wochenende. Lena Seifert schaffte das gleiche Kunststück, auch sie gewann zwei Bronzemedaillen, eine im Weitsprung der W15 mit 5,15m und einem im Sprint über 60m in 8,25s

P.S. durch die getrennte Wertung der BBM in Berlin und Brandenburg bei den Schi/ü A waren uns einige Medaillen zunächst durchgerutscht, wir bitten dies zu entschuldigen

Schlegelsportfest in der RHH 1. Tag (7.1.2012)

Marc Koch knapp vor Marcel Matthäs über 300m

Die Mädchen unserer weiblichen Jugend U 16 starteten mit einer Vielzahl an persönlichen Bestleistungen in die Hallensaison 2012 und zeigen sich bestens vorbereitet auf die Berliner Meisterschaften am kommenden Wochenende. 

Die herausragende Leistung des Tages stellte Alina Rose mit gleich drei Stößen über die 12 Meter auf. Mit einer Spitzenweite von 12,49 m konnte sie das Kugelstoßen der W15 für sich entscheiden und ihre bisherige Bestleistung um über einen Meter verbessern. Auch im Hochsprung (1,49 m) sowie über 80m Hürden (10,07 sec) konnte Alina ebenfalls persönliche Bestleistungen erreichen. 

Über zweite Plätze mit ebenfalls jeweils persönlichen Bestleistungen konnten sich Sarah Hauser im Stabhochsprung mit 2,60m, Sina Hauser über 60m Hürden in 9,56 sec sowie Lena Seifert im Weitsprung mit 5,25m freuen. Im 60m Sprint der W15 erreichte Janice Wobst in 8,69 sec das B-Finale, das sie in 8,74 sec gewinnen konnte. 

Ein engagiertes Rennen zeigte auch Neele Edzards über 800m. Der Lohn war ein zweiter Platz bei der W14 in 2:36,72min. 

Vielversprechend waren ebenso die Leistungen über die abschließenden 150m. Sarah Hauser konnte hier in 19,88 sec vor Lena Seifert (20,04 sec), Sina Hauser (20,35 sec) und Janice Wobst (21,41 sec) das beste Ergebnis der jungen Nord Athletinnen erreichen.

LG Nord zurück in Berlin

Vom 28. bis zum 30.10.2011 tagte der erweiterte Vorstand des SC Tegeler Forst bei herrlichem Herbstwetter zur Zukunftsklausur in Templin.

Das Wohlfühlhotel schaffte einen guten Rahmen, um etliche Themenblöcke gemeinsam oder in Gruppenarbeit zu erörtern. Neben dem Engagement bei der Klausurarbeit blieb auch noch genug Zeit für ausgiebige Joggingrunden und Spaziergänge.

 

Zu den folgenden Themen "rauchten" die Nichtraucherköpfe:

Leistungssport / Sichtung / Trainerstruktur

Breitensport / Gesundheitssport / Mitgliederbindung

Werbung / Außenwirkung / Veranstaltungen

Struktur / Kommunikation / Arbeitsabläufe / Personalführung

 

Unser Motto von 2009:

"Am Ende zählt unterm Strich nur das Wir"

wurde auch für 2012 wieder bestätigt und Sonntag mittag verließ die SCTF-Crew nach einer auch sehr anstrengenden und arbeitsintensiven Klausur wieder die "Perle der Uckermark" .

Rolly Wolff wird 65 Jahre!

Skeptischer Trainer
Modisch setzte Rolli immer schon gerne Akzente, er gilt als Erfinder des "used old style-look"
Für ein paar Schoko-Ostereier ist Rolli kein Mimikri zu schade!
Kontrolle ist alles
Rolli bei der Arbeit, die Athleten wollen mal wieder nicht aufstehen!

Es ist kaum zu glauben aber unsere Trainerlegende Prof. Dr. Roland Wolff feiert am 20.10.2011 schon seinen 65. Geburtstag.

 

Dabei hatte man bis zuletzt noch auf ein aktives Comeback des ehemaligen Langsprinters, der auch einmal den Vereinsrekord des SC Tegeler Forst mit der 4x100m-Staffel der Männer hielt, gehofft, oft genug hatte er dies angedroht, da in seiner Trainingsgruppe zu seiner eigenen Verzweiflung alles nur "Lappen" seien.

 

Aber auch ohne glanzvolles eigenes Comeback auf der Laufbahn können sich Rollys Erfolge sehen lassen. 42 Deutsche Meistertitel haben seine Athleten in den letzten 31 Jahren allesamt auf der Mittelstrecke gesammelt, dazu kommen noch 16 ADH-Titel und unzählige weitere Medaillen bei Norddeutschen und Berliner Meisterschaften. Er brachte Holger Böttcher in den 80er Jahre auf eine 1:45,09min über 800m und Carsten Schlangen auf 3:34,19min über 1500m. Letzterer errang 2010 in Barcelona über 1500m bei der EM in einem furiosen Finish die Silbermedaille.

 

Die 7:25,2min, die er 1980 mit der 3x1000m-Staffel in der Besetzung Olaf Rapp, Andreas Schulze und Holger Böttcher bei den Deutschen Meisterschaften in Wedel erlief, sind noch heute der gültige Deutsche B-Jugend-Rekord.

 

 

Die Vereinsrekorde von 3:09,90min über 4x400m, 7:06,26min über 3x1000m, 7:15,79min über 4x800m und 15:39,50min über 1500m belegen eindrucksvoll, dass es ihm nie nur um den Einzelkönner, sondern stets um die starke Gruppe und die Mannschaft ging, auch die DJMM hat er bei ihrem Meisterschaftserfolg 2003 mit seinen Läufern erfolgreich unterstützt.

 

 

Neben dem Sport ging es für Rolly auch beruflich steil bergauf, nach Promotion und Habilitation arbeitete er mehrere Jahre als Chefarzt in der Orthopädie und hat seitdem den Lehrstuhl für Sportmedizin an der HU Berlin inne.

 

 

Wir wünschen Rolly zu seinem Geburtstag, dass sein Vorrat an Marabou-Milch-Schokolade genausowenig enden möge wie sein Vorrat an kniffligen Trainingsfrei-Fragen für die Athleten.

Spartathlon 2011: Michael Vanicek (Vanni) erreicht Platz 3

Gestern früh um 7 Uhr Ortszeit startete Michael Vanicek vom LG Nord Ultrateam in Athen zum Spartathlon 2011 (von Athen nach Sparta: 245,3 km). 

Heute früh hat er nach 24:55:53 die Ziellinie in Sparta überquert und damit den 3. Platz belegt!!!

 

Herzlichen Glückwunsch, Vanni!!

Das Kuriose an der Sache:

im letzten Jahr belegte sein "sportlicher Zwilling" Jan Prochaska - auch LG Nord Ultrateam - ebenfalls den 3. Platz in einer Zeit von 24:55:58, also nur 5 Sekunden langsamer!!

 

Da sie sehr oft Hand in Hand durch das Ziel laufen, ist das heute früh quasi wieder passiert und das trotz über 1000 km Abstand.

Hier kann man sich die Ergebnisse live ansehen

 

Mit Michael Brandt ist ein zweiter LG Nordler auf der Strecke. Er wird hoffentlich heute im Laufe des Vormittags das Ziel erreichen.

 

LR

Norddeutsche Meisterschaften Jugend A und Schüler/innen A in Rostock (27/28.8.2011)

Pauline Eberwein wird Norddeutsche Meisterin

Pauline Eberwein wird Nordeutsche Meisterin mit 1,72m

Bei den norddeutschen Meisterschaften der Jugend A und der Schüler/innen A in Rostock startet nur eine kleine aber feine Equipe der LG NORD Berlin. Bei zum Teil stürmischem Wind unter dem vor allem die Mittelstrecken zu leiden hatten konnten die Nordler am Ende vier Medaillen von der Ostsee mit nach Hause bringen.

Am besten machte es Nachwuchshochspringerin Pauline Eberwein (Jg. 94), die mit neuer persönlicher Bestleistung von 1,72m am Sonntag den Hochsprung der WJA gewinnen konnte, obwohl sie noch der B-Jugend angehört. Sie errang damit ihren ersten Titel überhaupt in ihrer noch jungen Laufbahn. Dabei hatte sie von 1,55m bis 1,69m eine blitzsaubere Serie ehe sie sich für die neue Bestleistung zwei Fehlversuche leistete und diese dann im dritten Versuch aber sehr deutlich übersprang. Bei 1,75m fehlte dann etwas die Spannung, da Pauline bereits ab 1,66m den Wettbewerb für sich entschieden hatte und so die nötige Konkurrenz fehlte. Erst vor zwei Jahren war sie vom Rudern zur Leichtathletik gewechselt und wird seit dem von Hochsprungtrainer Jan Keil in dessen Trainingsgruppe betreut. Von 1,36 steigerte sie sich in diesen 2 Jahren um 36cm kann sich damit bereits zur erweiterten nationalen Elite zählen.

Silber gab es für Annemarie Müller (93), die den Wind im Speerwurf der WJA für sich günstig nutzen konnte. Bei 37,42m landete das Gerät.

Die zwei Bronzmedaillen gingen an Sina Mirissa Badalge (93) mit 10.59m im Dreisprung der WJA und Caterina Granz (Jg. 94) über 1500m. Die deutsche B-Jugend-Vizemeisterin benötigt 4:37,55min für die dreidreiviertel Runden und musste am Ende sowohl dem Wind als auch der langen Saison Tribut zollen. Am Samstag war sie mit 2:12,15min über 800m der WJA  bereits in einem spannenden Schlussspurt vierte geworden.

Weitere Leistungen waren 4,89m im Weitsprung der WJA für Sina Badalge, was am Ende Platz 11 bedeutete und bei den A-Schülern Rang 6 und 13 für Thilo Brill (97) und Jona Leander Gentsch (96) mit 2:53,09min und 3:02,56min über 1000m.

DM A-Schüler Block/MK in Cottbus (20/21.8.2011)

Spitzenleistungen der LG Nord Athletinnen bei der Deutschen Schüler-Mehrkampf-/Blockmehrkampfmeisterschaft in Cottbus

Im Rahmen des Blockmehrkampfes Wurf (W14), der 11 Stunden dauerte, konnte Sarah Hauser mit 2.525 Punkten einen neuen Berliner Rekord aufstellen. Sarah erzielte im Rahmen der fünf Disziplinen gleich drei persönliche Bestleistungen (100m: 13,02 sec.; Kugel: 8,94m und Diskus: 27,15m) und konnte einen hervorragenden 8. Platz erkämpfen. Auch Alina Rose stellte mit 2.401 Punkten im Blockmehrkampf Wurf (W14) eine neue persönliche Bestleistung auf. Mit sehr guten 30,70m konnte sie dabei einen neuen LG Nord Rekord im Diskuswurf erzielen. Im 7-Kampf der W14 präsentierte sich Lena Seifert ebenfalls in Bestform und schaffte mit 3.435 Punkten einen neuen LG Nord Rekord. Im Weitsprung (5,08m), Kugel (8,47m) sowie im Speerwurf (26,26m) stellte sie jeweils persönliche Bestleistungen auf.
Die drei jungen Nordathletinnen ließen sich weder durch die hochsommerlichen Temperaturen noch von der teilweise einer Deutschen Meisterschaft unwürdige Organisation verunsichern; souverän stellten die Schülerinnen eine Bestleistung nach der anderen auf und bewiesen ihre Nervenstärke. Dem erfolgreichen Trainerteam aus Sarah Arndt und Tobias Dollase sowie unser mit vor Ort gewesenen Cheftrainerin Nadine Großkopf und der tatkräftigen Unterstützung durch die Eltern gilt unser Dank.

Die Ergebnisse im Einzelnen:


Sarah Hauser (97), Block Wurf W14, 8. Platz, 2525 Punkte (Berliner Rekord)
(100m: 13,02 pBl; 80Hü: 12,86sec; Weit: 4,83m; Kugel: 8,94m pBl; Diskus: 27,15m pBl)

Alina Rose (97), Block W14, 27. Platz, 2.401 Punkte (pBl)
(100m: 14,37sec; 80Hü: 14,19sec; Weit: 4,30m; Kugel: 11,00m; Diskus: 30,70m LG Nord Rekord)

Lena Seifert (97), 7-Kampf W14, 18. Platz, 3.435 Punkte (LG Nord Rekord)
(80Hü: 12,84sec; Hoch: 1,44m; Kugel: 8,47m pBl; 100m: 13,54sec; Weit: 5,08m pBl; Speer: 26,26m pBl; 800m: 2:35,92min)

Premiere 100MeilenBerlin: Doppelsieg für das LG Nord Ultrateam

Am 20./21. August fand die Premiere der 100Meilenberlin statt - dem Mauerwegslauf.

Der Start erfolgte am Sonnabend früh um 6 Uhr, das Ziel mußte spätestens nach 30 Stunden am Sonntag um 12 Uhr erreicht worden sein.

Das LG Nord Ultrateam war zahlenmäßig und leistungsmäßig stark vertreten

und hat mit Michael Vanicek und Jan Prochska einen grandiosen Doppelsieg gefeiert.

Grit Seidel belegte bei den Frauen einen hervorragenden 2. Platz.

Hajo Palm bereitete sich mit der Startnummer 62 zu seinem 62. Geburtstag selbst das schönste Geschenk durch einen phantastischen Lauf.

Volker Düring und Heike Pawzik rundeten das gute Bild des Ultrateams ab.

Hier die einzelnen Leistungen:

Platz    Starter                 Laufzeit    Geschwindigkeit
1         Prochaska, Jan     16:22:17    6:06 min/km
1         Vanicek, Michael   16:22:17    6:06 min/km
9         Seidel, Grit          18:54:57    7:03 min/km
17       Palm, Hajo           20:58:06    7:49 min/km
28       Düring, Volker      23:06:05    8:37 min/km
57       Pawzik, Heike       26:29:50    9:53 min/km

Wir gratulieren Euch allen ganz herzlich zu diesem tollen Ergebnis bei dieser Laufpremiere.

Und Alexander von Uleniecki und seinem Team gratulieren wir zu dieser erfolgreichen Premiere.

Ausführlicher Bericht im Internet

 

Hier die Ergebnisliste

Jan und Michael im Ziel
Hier läßt man sich feiern
Grit Seidel und Roland Riedel treffen am VP 22 ein

Deutsche Jugendmeisterschaften und 3x1000m Männer in Jena (5-7.8.2011)

Marc Koch kommt ins 400m-Finale
Marcel Matthäs gewinnt Bronze
Johannes und Micha beim Wechsel
Carsten auf der Zielgeraden
Meisterstaffel
Staffel und Erfolgstrainer Rolli Wolff
Cati Granz läuft zu Silber mit LG NORD Rekord

Mit einem kompletten Medaillensatz in der Tasche traten die Athleten der LG NORD Berlin von den Deutschen Meisterschaften der Jugend und Langstaffeln der Erwachsenen den Rückweg vom Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena an. Eine Silbermedaille sicherte sich am Samstag in einem beherzten 1500m-Rennen Caterina Granz, die als einzige das Tempo der späteren Siegerin Luna Udelhoven aufnahm. Nach einer 71er Startrunde passierten die beiden die 800m in 2:26min und legten noch eine 74er Runde drauf, so dass die 1200m in 3:40min durchgegangen wurden. Auf den letzten 200m setzte sich Luna Udelhoven dann etwas ab und gewann den Meistertitel in 4:30,53min. Caterina konnte mit 4:32,01min zu Silber laufen. Die Rehbergerin erzielte damit nicht nur eine neue persönliche Bestleistung sondern unterbot damit auch den LG NORD-Rekord, der bis dahin von keiner geringeren als der späteren Junioreneuropameisterin über 3000m Laura Suffa gehalten wurde. Laura war 1995 eine 4:35,59min erzielt und damit damals in Rhede die Bronzemedaille gewonnen. Wenn das kein gutes Omen ist. Wenige Stunden später erlief sich Marcel Matthäs über 400m Hürden mit 54,52s die Bronzemedaille. Der Vereinsrekord blieb hier aber nach wie vor in den Händen von Benjamin Müske, der 2001 in Braunschweig als Vizemeister eine 52,82s gelaufen war. Eine weitere Endkampfplatzierung erkämpfte sich Marc Koch über 400m flach der B-Jugend. Als 22. und damit letzter Stand er mit seiner Normerfüllung von 51,48s, die ihm erst kurz vor Qualifikationsschluss gelungen war, auf der Teilnehmerliste. In neuer Bestzeit von 50,43s konnte er sich als Vorlaufzweiter seines Laufes gerade noch als letzter und 8. für das Finale qualifizieren. Im Finale gelang ihm das Kunststück von Bahn 1 startend mit 50,34s noch einmal seine Bestzeit zu steigern und auf einen hervorragenden sechsten Platz vorzulaufen. Den Meistertitel des Wochenendes steuerten dann am Sonntag die Männer in der 3x1000m-Staffel in sehr guten 7:08,33min bei. Über 25 Staffeln waren in diesem Jahr gemeldet, so dass es zwei Zeitendläufe gab. Trotz der besten Vormeldeleistung von 7:23,56min konnten sich die Schützlinge von Roland Wolff ihres Sieges keineswegs sicher sein. Johannes Riewe eröffnete mit einem mutigen Rennen und konnte nach einer hervorragenden Schlussrunde und einer Gesamtzeit von ca. 2:26min zur Übergabe noch auf Rang zwei vorlaufen. Diesen konnte Micha Heidenreich mit einer 2:24min verteidigen und der Vorsprung auf die Drittplatzierten auf den letzten 200m sogar ausbauen und etwas an die von Anfang an führende Startgemeinschaft aus dem Magdeburg und Halle heranlaufen, so dass Carsten Schlangen den Stab mit ca. 15m Rückstand übernahm. Diesen Abstand verkürzte er mit einem gleichmäßigen Tempolauf bis zur Schlussrunde kontinuierlich, eher er ihn in einem seiner typischen langgezogenen Schlussspurts dann in gut 10m Vorsprung umwandelte. Für Carsten war es bereits der 17 deutsche Meistertitel im LG NORD-Trikot seit 2006 und davon auch schon der siebente Titel mit der 3x1000m-Staffel. Nach dem man 2006, 2007 und 2008 ja in Folge drinnen und draußen alles gewonnen hatten folgten zwei titellose Jahre und auch bei den diesjährigen Hallenmeisterschaften reichte es nur zum Vizetitel. Jetzt knüpfte das Staffelteam an die glorreichen Hauptstadtläufer-Zeiten der letzten Jahre an und Carsten zeigte sich in einer bestechende Form in Hinblick auf die WM in Daegu/Südkorea am Monatsende.

Deutsche Meisterschaften in Kassel (23/24.7.2011)

Carsten Schlangen ungefährdeter Titelverteidiger über 1.500 Meter

Hochsprung der Frauen fest in Berliner Hand

Carsten gewann am Samstag den ersten von zwei Vorläufen, die beide in „Bummelrennen“ absolviert wurden, weil von 13 Startern nur ein Läufer sich nicht für das Finale qualifizieren konnte. Unverständlich, dass deshalb Vorläufe ausgetragen wurden.

Im Finale ging es dann nicht nur um die Titelverteidigung sondern auch um seinen 5. Meistertitel über 1.500 Meter. Wie die Vorläufe wurde das Finale ein Bummelrennen. Die 800 Meter wurden in 2:22,08 Minuten durchlaufen. Bei 900 Meter ging Carsten an die Spitze, drückte aufs Tempo und zog 300 Meter vor dem Ziel konsequent seinen Endspurt bis zum Ziel durch. Der Sieg in 3:57.94 Minuten war mit seiner Spurtqualität unangefochten.Nicht ganz so gut lief es für den zweiten Rollianer Micha Heidenreich, der als siebenter im 800m-Vorlauf noch Lehrgeld zahlen musste.

Für die diesjährige WM im August in Daegu (Südkorea) wünschen wir Carsten viel Erfolg und drücken für die Endlaufteilnahme die Daumen.

Hochsprung der Frauen nahezu eine Berliner Meisterschaft

„Hätte und wenn“ sind keine sportlichen Fakten in der Leichtathletik. Wenn Meike Kröger im ersten oder zweiten Versuch über die 1,86 Meter gesprungen wäre  – was leistungsmäßig `drin war -  hätte das der Titel sein können. So blieb ihr nur der 3. Platz, denn Marie-Laurence Jungfleisch (LAZ Salamander Kornwestheim) und Melanie Bauschke (LG Nike Berlin) übersprangen im dritten Durchgang diese 1,86 Meter. Tröstlich aus Berliner Sicht, dass der Meistertitel an Melanie Bauschke und damit nach Berlin ging.

Die Plätze dahinter waren ebenfalls eine Berliner Angelegenheit und zeigen die Stärke der Hochspringerinnen unserer LG Nord unter Trainer Jan-Gerrit Keil. Neuzugang Charlotte Brauch wurde Vierte mit 1,78 Meter und Jugendtrainerin Saskia Triesscheijn sicherte sich mit 1,74 Metern Platz fünf.

Wir hoffen für Meike, dass sie nach einigen verletzungsbedingten Probleme im Frühjahr nun in den Wettkämpfen der nächsten Wochen wieder ihre alte Wettkampfstärke erreichen kann und drücken die Daumen.

Jugend mit Hoffnung

Die 4x400-m-Staffel der männlichen Jugend A erzielte am Samstag mit 3:22.38 Minuten die vierbeste Vorlaufzeit der 25 teilnehmenden Teams. Damit war natürlich die Finalteilnahme gesichert und die Hoffnung auf eine entsprechende Platzierung vorhanden. Obwohl dann mit 3:23.38 Minuten „nur“ der 7. Platz erreicht wurde, liegen die Plätze 3-7 nur um etwas mehr als eine Sekunde (1,09 sec.) auseinander. Da Mark Dobrzykowski, Stephan Hartmann, Marcel Matthäs und Domenic Schupp alle noch der B-Jugend angehören, sollte in den nächsten zwei Jahren noch einiges möglich sein...

Der Meisterschaftswettkampf in Kassel war für Jessica Kolotzei im Diskuswurf fast eine Wiederholung der letztjährigen Meisterschaft in Braunschweig. Diesmal errang sie den fünften Platz mit 55,06 Meter (im Vorjahr mit 55,28 Meter) hinter ihrer Dauerkonkurrentin und Trainingskameradin Julia Fischer vom SCC Berlin. Im Hammerwerfen war mit einer Endkampfplatzierung von vornherein nicht zu rechnen, Mariel Rose und Sophie Drieux präsentierten sich mit den Plätzen 10 und 11 allerdings auf einem guten Niveau.

Maren Schulze konnte auf Grund einer Verletzung nicht in den Kampf um die diesjährigen Medaillen über 200 Meter eingreifen. Nach ihrem 4. Platz im letzten Jahr Braunschweig  und ihrer guten Form in der bisherigen Saison hätte sie sicher Chancen gehabt.

Die Bilanz für diese Deutschen Meisterschaften 2010 fällt insgesamt positiv aus. Neben dem Titel von Carsten Schlangen, dem 3. Platz von Meike Kröger und weiteren vier Platzzierungen von Jessica Kolotzei (Diskus), Charlotte Brauch und Saskia Triesscheijn (Hochsprung) sowie der 4x400-m-Staffel der männlichen Jugend waren kaum Ausfälle zu verzeichnen und das Ergebnis der Jahre 2009 und 2010 konnte übertroffen werden.

beku

Spannendes Sportwochenende steht an

Den Sportlerinnen und Sportlern der LG Nord steht ein ereignisreiches Wochenende bevor. Bei den Deutschen Meisterschaften in Kassel sind wir sehr gespannt auf das Abschneiden von Carsten Schlangen, Meike Kröger, Charlotte Brauch und Maren Schulze. Einzelheiten die anderen LG Nord Starter dort betreffend kann Jan-Gerrit sicher besser darlegen.

Im Ultralauf steht ebenfalls eine Deutsche Meisterschaft an. In Reichenbach suchen die Deutschen Ultraläufer ihre besten Läufer des Jahres im 24 Stundenlauf. Dort sind wir in diesem Jahr mit Michael Vanicek und Michael Brandt bei den Herren, sowie Heike Pawzik und Daniela Dilling bei den Damen vertreten.

Und dann steht uns ja die eigene große Ultralaufveranstaltung bevor, der 4. Baltic-Run. Hier sind nicht nur viele Sportlerinnen und Sportler des Vereins am Start sondern es zeichnen auch zahlreiche Vereinsmitglieder verantwortlich für eine hervorragende Organisation. Auch Rudolf Neumann als Vereinsvorsitzender lässt es sich in diesem Jahr nicht nehmen, der Veranstaltung als Helfer zur Verfügung zu stehen. Lutz Raschke und Jörg Stutzke bilden als gut eingespieltes Team bereits zum vierten Mal den Kopf dieser spannenden Veranstaltung.

 

7.7.2011: U18 WM Lille/FRA, Stephan Hartmann mit 7,32m auf Platz 7

Es ist vollbracht!

Um 18 Uhr startete für Stephan Hartmann das Finale der U18 WM im Weitsprung.

Nach einem ersten ungültigen Versuch sprang sich Stephan bereits nach dem 2. Versuch über 7,32 Meter in den Endkampf.

Mit weiteren 7,27m , 7,18m und 7,15m legte er eine tolle Serie hin, der 6. und letzte Sprung war dann leider wieder ungültig!

Am Ende bedeutete das für ihn einen tollen 7. Platz, auf den er äußerst stolz sein kann.

Dass es sich um einen spannenden Wetkkampf handelte, sieht man daran, dass die Plätze 3 bis 7 nur insgesamt 10 cm auseinander lagen.

Unsere Glückwünsche gehen auch an Stephans Trainerin Nadine Großkopf, die ihn top vorbereitet hat auf diesen Wettkampf.

Hier die Ergebnisliste.

Viel Erfolg für den Rest der Saison

gez.

LR

U18 WM Lille/FRA (6-10.7.2011)

6.7.2011: Am frühen Morgen schaffte Stephan Hartmann mit seinen im ersten Versuch erzielten 7,33m (+1,8m/s) den Sprung ins Finale der U18 WM. Da Iris Hensel als Presse-Fotografin vor Ort ist, können wir hier schon gleich das Foto von der Quali reinstellen. Als Fünfter nach der Quali startet der Schützling von Nadine Großkopf morgen unter der Betreuung von Annett Stein nun um 18.00 Uhr ins WM Finale der besten Zwölf. Auch die beiden von Jan Keil betreuten Hochspringerinnen sicherten sich mit 1,75m souverän den Einzug ins Finale am Donnerstag.

 

6.6.2011: Morgen früh um 9.10 Uhr Ortszeit darf sich Stephan Hartmann (Jg. 94) mit den besten der Welt seines Jahrgangs in der WM-Quali beim Weitsprung messen. Der Wettkampf wird kein Spaziergang, es haben 35 Athleten aus 26 Nationen gemeldet. Der beste ist mit 7,95m gemeldet, Stephan steht mit seinen 7,44m aus Garbsen (22.5.2011) an zehnter Stelle der Meldeliste und wird alles geben müssen, um seine Endkampfchance zu wahren. Als weitere Berlinerin ist die 400m-Hürdenläuferin Karolina Palitzsch am Start. Vor Ort sind auch Sprunglandestrainerin Annett Stein, die sich morgen um Stephan kümmern wird und unser Trainer Jan Keil, der als Nachwuchsbundestrainer die DLV-Hochspringerinnen betreuen wird, die ebenfalls morgen vormittag an den Start gehen werden. Eurosport wird morgen ab 9:15 Uhr live aus Lille übertragen.

DM Junioren in Bremen (25/26.6.2011)

Mit Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung aus dem Jahre 2009 von 1,84m konnte sich Charlotte Brauch (Jg. 91) bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften die Silbermedaille im Hochsprung sichern. An der neuen Bestleistung von 1,87m scheiterte sie diesmal noch knapp! Von 1,65m bis 1,84m sprang sie bis auf eine Fehlversuch bei 1,78m alle Höhen auf anhieb im ersten Versuch. Sie musste sich nur der aktuellen Jahresbesten Marie-Laurence Jungfleisch geschlagen geben, die 1,87m noch überwand. Eine weitere Endkampfplatzierung errang Mariel Rose (Jg. 91) mit 51,71m im Hammerwerfen als Achte. Weniger zufrieden waren Mariama Jamanka (Jg. 90) mit 46,97m im Hammerwurf und Katharin Giese, die nach 4:44,56min im Vorlauf im Endlauf mit 4:45,27min zwöfte wurde.

 

BM Mehrkampf Schi A (25/26.6.2011)

Bei den Berliner Mehrkampfmeisterschaften am 25./26. Juni 2011 im Sportforum Hohenschönhausen können die Schülerinnen A mit tollen Leistungen glänzen. Herausragend war dabei der Sieg in der Mannschaftswertung der LG Nord Berlin I mit 9.984 Punkten in der Besetzung Lena Seifert (3.407 Punkte), Sina Hauser (3.289 Punkte) und Alina Rose (3288 Punkte) vor dem SV Preußen Berlin mit 9.866 Punkten und dem LAC Berlin mit 9.418 Punkten. Lena Seifert konnte sich in der Einzelwertung der W14 zudem die Vizemeisterschaft erkämpfen und für die Deutschen Schülermehrkampfmeisterschaften in Cottbus qualifizieren.

Der starke Auftritt der Schülerinnen A wurde durch einen vierten sowie fünften Platz in der Mannschaftswertung vervollständigt. Den vierten Platz für die LG Nord Berlin II errangen mit 9.285 Punkten Sarah Hauser (3.284 Punkte), Zoe Schütte (3.016 Punkte) und Astrid Reif-Eberhardt (2.985 Punkte). Platz fünf belegte die LG Nord Berlin III mit 8.799 Punkten in der Besetzung Felizia Kesler (2.948 Punkte), Janice Wobst (2.941 Punkte) und Jenny Klepel (2.910 Punkte).

 

Helferparty am 17. Juni 2011

Auch in diesem Jahr gab es wieder eine Helferparty für alle fleißigen Bienchen unserer Veranstaltungen. Diesmal feierten wir bei strahlendem Sonnenschein, Essen und Trinken beim Pfadfinderhaus am Poloplatz in Frohnau.

Herzlichen Dank nochmal für die tolle Unterstützung an alle Helfer!