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2./3.6.2018 BM-Mehrkampf der U14w

Mit den Mädchen der U14 ist zu rechnen

Wieder eine Urkunde mehr – Antonia Lüdicke, Ilayda Soukri, Helene Wiethoff, Emily Haefke (hinten von links), Jolina Backhaus, Stella Safaei (vorne von links)

Silber in der Teamwertung bei den Berliner Mehrkampf-Meisterschaften

 

Beim Berliner Team-Endkampf am 6. Mai hatten die U14-Mädchen der LG NORD noch einen schönen dritten Platz belegt. Vier Wochen später bei den Berliner Mehrkampf-Meisterschaften ging es in der Teamwertung sogar noch einen weiteren Platz nach vorn. Mit insgesamt 8774 Pkt. ließen Ilayda Soukri, Helene Wiethoff, Emily Haefke, Jolina Backhaus, Stella Safaei und Antonia Lüdicke elf andere Teams hinter sich und mussten sich am Ende nur dem SV Preußen geschlagen geben.

Dieser Erfolg ist viel wert, denn abermals wurde bei dem Wettkampf die große Leistungsdichte speziell des 2005er-Jahrangs deutlich. Einzelsiegerin Alina Spaniol vom LAC verbesserte mit 2024 Pkt. sogar den Berliner Vierkampfrekord der W13. Acht weitere Starterinnen übertrafen die 1800-Punkte-Marke, darunter die NORDlerinnen Ilayda als 5. mit 1904 Pkt. und Helene als 7. mit 1860 Pkt.

Ilayda ging wegen einer leichten Zerrung im Oberschenkel mit einem großen Tape an den Start, was sie nicht hinderte, 4,80m weit zu springen und mit 10,21s eine neue persönliche Bestleistung über 75m aufzustellen. Bei Helene lief es in Weit- und Hochsprung diesmal nicht so rund. Dafür untermauerte sie ihre neue Stärke im Sprint. Nach 10,13s beim Ostseepokal eine Woche zuvor lief sie diesmal 10,14s, was eine Verbesserung um über eine halbe Sekunde gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Eine ähnliche Steigerung kann Emily in dieser Disziplin verbuchen: 10,55s bedeuteten neue persönliche Bestzeit. Keine Überraschung waren ihre 1,44m im Hochsprung. Diese Höhe scheint sie inzwischen sicher in ihren langen Beinen zu haben. 800m wurden bei den Mehrkampf-Meisterschaften nicht gelaufen – ein Grund für Spezialistin Stella, dem Wettkampf mit gemischten Gefühlen entgegenzusehen. Umso größer dann die Freude, dass sie dank neuer Bestleistungen in Sprint und Ballwurf in die Wertung der fünf besten Vereinsstarterinnen kam und mit einer Silbermedaille belohnt wurde.

Die Mädchen vom 2005er-Jahrgang sind also in der LG NORD eine sichere Bank und verlässliche Medaillensammlerinnen. Doch Trainerin Marina Schupp konnte erfreut registrieren, dass auch vom Jahrgang darunter etwas nachkommt. Antonia wurde mit 1598 Pkt. gute 9. in der Wertung der 2006er-Starterinnen. Noch drei Plätze weiter vorn rangierte Jolina. Freilich musste sie sich von der Trainerin neben Lob auch einen milden Tadel anhören. Wie gut wäre sie wohl erst, wenn sie regelmäßiger zum Training erscheinen würde?