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Pfingstsportfest der LG SÜD Berlin "THE BERLIN MEETING", 08.09.06.2019

Erstellt von Carina Balcerowski und Bernd Kunze | |   LG NORD

Titelkämpfe der Vielseitigkeit im Stadion Lichterfelde

Berlin ist eine Reise wert – so nutzten zahlreiche Athletinnen und Athleten aus den Norddeutschen Bundesländern das Pfingstsportfest „THE BERLIN MEETING“, das nach einem Jahr Baupause für das Stadion Lichterfelde nun zum 3. Mal von der LG SÜD ausgerichtet wurde, zum Leistungsvergleich auf nationaler Ebene. Zwar verblies der Wind am ersten Tag die meisten Sprintzeiten, doch mit der 200 m Sprintleistung von Lisa MarieKwayie (Neukölner SF) konnte am Sonntag in 23,22 sec. (- 0,8 Wind) eine Leistung der nationaler Spitze präsentiert werden.

Während die jugendliche Sprintgruppe um Nadine Großkopf und einige Mittelstreckler der LG NORD im niedersächsischen Zeven an den Start gingen, nutzten unsere Werfer und Lena Seifert die Gunst des gut organisierten Wettkampfs der LG SÜD Berlin. Für die stärker vertretenden Altersgruppen der weiblichen und männlichen U16 gab es erfreuliche Leistungssprünge in zahlreichen Disziplinen.

Die „starken Männer“ von Klaus Haffner machten den Sieg im Diskuswurf unter sich aus. TomHan siegte mit 46,17 m vor Nils Stahr mit 42,53 m. Mit dem starken Wind auf dem Wurfplatz im Rücken, waren die erwarteten besseren Weiten kaum möglich.

Lena Seifert zeigt sich eine Woche vor den Deutschen Juniorenmeisterschaften (U23) im hessischen Wetzlar in guter Form. Auch die schwierigen Bedingungen mit erheblichem Gegenwind in der Startkurve konnten Lena nicht aufhalten. In neuer Bestzeit von 59,46 sec. über ihre Spezialstrecke 400 m-Hürden konnte sie im dritten Lauf dieser Saison zum dritten Mal unter 60 sec. bleiben und den Sieg erringen.

Maike Hammerschmidt lief die 800m in einem großen gemischten Teilnehmerfeld in 2:34,46 min. Obwohl es bei so vielen Athletinnen zu einigen Stolpereien führte, kam sie ihrer Bestzeit nahe.

 

Leistungssteigerungen bei der weiblichen U16

Sprinttalent Helene Wiethoff machte am Samstag den Anfang. Sie steigerte ihre persönliche Bestzeit im Zeitvorlauf über die 100 m auf ausgezeichnete 12,84 sec. Im Finale lief sie sogar noch schneller, aber eben windunterstütz; bei +4,0 Metern pro Sekunde Rückenwind blieb die Uhr bei 12,60 sec stehen.

Während sich Stella Safaei im Kugelstoßen über eine neue Bestweite von 7,41 m freute, absolvierte Flora Rustemeyer einen guten Diskuswurfwettbewerb mit 21,41 m.

Emily Haefke stieg nach längerer Verletzungspause erstmals wieder ins Wettkampfgeschehen ein und testete sich im Hochsprung mit übersprungenen 1,35 m und 6,96 im Kugelstoßen, wo sie damit knapp die 7m verfehlte.

Das Sonntagsprogramm begannen unsere Weitspringerinnen Helene Wiethoff und Annalotta von derHeydt. Helene fand zu alter Stärke zurück und erarbeitete sich den dritten Platz mit einer Weite von 4,92 m. Diese Weite hatte Annalotta bis zu diesem Wettkampf auch als persönliche Bestleistung zu stehen. Engagiert und wild entschlossen wollte sie diesmal die 5 m Marke angreifen und schaffte dies auch bei zwei Versuchen.  Mit einer guten Serie und tollen 5,02 m durfte sie sich über den zweiten Platz bei insgesamt 16 Starterinnen freuen.

Einige Stunden später unterstützte Annalotta, wie auch am vergangenen Wochenende, ihre Teamkollegin Livia Böttcher über die 800 m als Tempomacherin. In 2:27,44min überquerte Livia die Ziellinie und gewann das Rennen, wobei sie die letzten 300 m alleine gegen die Uhr laufen musste; insgesamt wieder eine schnelle Zeit für Berlins beste 800 m-Läuferin ihrer Alterklasse.

Max Schlodder mit Top-Zeit über 800 m

Am Sonntag griff dann auch die männliche U16 in das Wettkampfgeschehen ein. Moritz Krohn steigerte sich über 80 m-Hürden in 12,04 sec. auf eine neue persönliche Bestzeit. Jason Klapper, noch der M14 angehörig, lief 13,54 sec. und Finn Ophoff knapp dahinter 13,60 sec. Als vierter im Bunde überlief Maximilian Kalff die Hürden in 13, 75 sec.

Im Weitsprung steigerte Max Schlodder seine Bestleistung auf gute 5,45 m und belegte damit den 6. Platz in der Gesamtwertung der 19 Wettkämpfer. Dahinter wurde Moritz Krohn mit 5,32 m Achter und Maximilian Kalff steigerte sich mit persönlicher Bestleitung auf 4,79 m.

Die herausragende Leistung der Nord-Jungs zeigte Max Schlodder im 800 m-Lauf. Noch etwas zurückhaltend in der ersten Stadionrunde, zog Max in der Schlussrunde das Tempo deutlich an und lief hinter dem siegenden Franz Herrmann Duckstein (SC Magdeburg) eine neue persönliche Bestzeit in 2:07,22 min. knapp hinter dem Sieger in 2:06,91 min.

Die "starken Männer" der LG NORD: Diskuswerfer Tom Han ud Niels Stahr (v.l.n.r.) (Foto: Bernd Kunze)
Lena Seifert mit neuer Bestleistung in 59,46 sec. über 400m-Hürden (Foto: Tobias Dollase)
Siegerehrung Weitsprung: 2. Platz für Annalotta von der Heydt und Platz 3 für Helene Wiethoff (Foto: Carina Balcerowski)
Livia Böttcher mit Sieg über 800m (Foto: Carina Balcerowski)
Moritz Krohn mit PB von 12,04 sec. über 80m-Hürden (Foto: Carina Balcerowski)

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