66. Deutsche Hallenmeisterschaften in Leipzig, 16./17.02.2019 - Tag 1

Erstellt von Bernd Kunze | |   LG NORD

Jahresweltbestleistung über 3.000m von Konstanze Klosterhalfen und

LG NORD Quartett mit persönlichen Bestleistungen dabei

 

Die Deutschen Hallenmeisterschaften werden in diesem Wochenende in der ARENA in Leipzig ausgetragen. Der erste Tag brachte für die LG Nord zunächst eine Bronzemedaille und mehre Endlaufteilnahmen für den Sonntag.

Ein Wahnsinnsrennen lieferte Konstanze Klosterhalfen (SV Bayer 04 Leverkusen) über 3.000m ab, bei dem sie eine neue Jahresweltbestleitung mit 8:32,47 min. aufstellte und damit ihren eigenen Deutschen Hallenrekord um fast vier Sekunden verbesserte. Hinter der mit 8:43,72 min. ebenfalls stark laufende Alina Reh (SSV Ulm 1846) folgte das Quartett der LG NORD Berlin, das bei allen vieren neue persönliche Bestleitungen brachte und bei nur sieben Starterinnen fast eine LG NORD Meisterschaft war.

Deborah Schöneborn holte sich die Bronzemedaille mit 9:21,77 min, ihre Schwester Rabea Schöneborn zeigte sich ebenfalls stark verbesserten und belegte Rang 4 mit 9:34,86 min.
Auch die Plätze fünf und sechs gingen mit Carmen Schultze-Berndt in 9:40,11 min und Luisa Boschan mit 9:41,03 min an das Lauf Team der LG NORD.

Granz und Brill über 1.500 im Finale

Bei den Vorläufen über 1.500m setzte sich Cati Granz als Siegerin des zweiten Rennens ungefährdet in 4:26,88 min. durch. Ihre Hauptkonkurrentin, Hanna Klein (SG Schondorf 1846), siegte im ersten Vorlauf mit 4:26,57. Das Finale am Sonntag wird sicherlich äußerst spannend werden.

Thilo Brill konnte sich mit einem 5. Platz im ersten Vorlauf über 1.500m mit 3:55,0 min. auch für den morgigen Endlauf qualifizieren.

Tausendstel entscheiden gegen Vanessa Hammerschmidt

Während Vanessa Hammerschmidt bei der letztjährigen Hallen-DM in Dortmund mit 8,41 sec.das Finale erreichte, scheiterte sie in Leipzig, obwohl neue persönliche Bestleitung in 8,39 sec. sprintend, mit der neunbesten Zeit über die 60m Hürden. Trotz ihres 3. Platzes im Vorlauf und Zeitgleichheit mit Lisa Maihöfer (LC Rehlingen) fehlten zum Schluss tausendstel Sekunden in der nachträglichen Auswertung des Vorlaufs an einer wiederholten Finalteilnahme.

Marc Koch knapp am Kick-Out vorbei

Nach seinem deutschen Meistertitel in der Halle über 400m im Jahr 2017 hofft Marc Koch, nach seinem  „Blinddarmjahr 2018“, wieder bei den Deutschen in Leipzig den Anschluss finden zu können. Er gewann den zweiten Vorlauf mit 47,86 sec. vor Marvin Schlegel vom LAC Chemnitz. Eingangs der 2. Runde kam es aber zum „körperlichen Kontakt“ zwischen beiden Läufern, die nahezu auf gleicher Höhe in die Kurve liefen. Das wurde vom Kampfgericht als „Rempeln“ ausgelegt und führte zu einer Disqualifikation von Marc. Ein offizieller Protest wurde von LG NORD-Trainerin Nadine Großkopf sofort eingelegt - und dem Protest wurde erfreulicherweise stattgegeben.

Marc Koch also morgen über 400m auf der 6. Bahn dabei!

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v.l.n.r. Luisa Boschan (6.), Deborah Schöneborn (3.), Carmen-Schultze-Berndt (5. mit PBL) und Rabea Schöneborn (4.) (Foto: Iris Hensel)
Vanessa Hammerschmidt läuft LG Rekord von 8,39s und unterliegt im Losentscheid unglücklich (Foto: Footcorner)