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Fragen an unsere EM Teilnehmer und ihre Antworten

Cati Granz und Johannes Motschmann beantworten die Fragen von Klaus Brill

Was  ging dir durch den Kopf als Du von Deiner Nominierung erfahren hast?

 

Cati:

  • Ich hatte bis zum Ende nie fest damit gerechnet, dass es klappen wird und mich auch darauf eingestellt, dass sich in der Streckenverteilung noch etwas ändern kann, was dazu geführt hätte, dass ich nicht dabei gewesen wäre. Deshalb war der Moment, als mir die Bundestrainer die Zusage gegeben haben, eine unglaubliche Befreiung und ein tolles Gefühl für mich. Als erstes wollte ich direkt zu meinem Team und Jive und ihnen berichten. Es haben sich alle so mit mir gefreut, das war toll! Ich glaube erst ein paar Tage später oder vielleicht nicht mal jetzt habe ich es realisiert, dass ein Traum für mich in Erfüllung geht. Lange habe ich gekämpft und bin durch sportlich nicht leichte Phasen gegangen und habe so oft meine gesteckten Ziele nicht ganz erreichen können. Dass sich all das ausgezahlt hat und das auch noch in diesem Jahr, wo so ein tolles Ereignis vor der Tür steht, ist so schön!

 

Johannes:

  • Im ersten Moment war ich sehr erleichtert und froh, dass es wirklich geklappt hat. Nachdem ich in Pfungstadt überraschend die Norm gelaufen bin, war ich erst einmal sehr froh und wollte dann auf jeden Fall meinen Platz im DLV Team verteidigen um in Berlin an den Start zu gehen. Es ist auf jeden Fall ein kleiner Traum der jetzt wahr wird mit meinem ersten Start für Deutschland bei den Erwachsenen. Das gibt auch Motivation für die Zukunft und es ist eine Belohnung für das jahrelange Training.

 

Was nimmst Du dir vor für Deinen EM Start.

 

Cati:

 

  • Für meinen EM-Start nehme ich mir vor, das Beste aus mir herauszuholen und im Vorlauf so weit vorne wie möglich ins Ziel zu kommen. Mit dem Ziel eventuell einen Finalplatz zu erlaufen. Ich bin eigentlich spurtstark und hoffe, dass ich das in einem 1500m-Rennen endlich mal auf die Bahn bringen kann. Ich weiß aber, dass die Konkurrenz stark ist und es nicht einfach für mich wird. Ich freue mich im Olympiastadion vor heimischen Publikum laufen zu dürfen und diesen Moment für den ich so hart trainiert habe, möchte ich genießen.

 

Johannes:

 

  • Für die EM nehme ich mir das Finale vor. Ich denke es ist wichtig immer große Ziele zu haben und auch wenn es meine erste große internationale Meisterschaft ist, denke ich, dass die Qualifikation für das Finale durchaus möglich ist. Außerdem will ich wertvolle Erfahrung sammeln und mich einfach gut präsentieren.

 

Wie laufen die nächsten Tage bis zu Deinem Vorlauf ab?

 

Cati:

 

  • Momentan bin ich nochmal für eine Woche im härteren Training, am Sonntag laufe ich noch mit meinen Teamkolleginnen die 3x800m Staffel bei den Deutschen Meisterschaften. Am Donnerstag geht es dann für mich nach Kienbaum, wo ich die Woche vor meinem Start verbringe mit dem deutschen Team. Wir werden dort die letzten paar Einheiten trainieren, Team-Treffen haben, Medientage und ein bisschen zur Ruhe kommen, bevor es richtig losgeht. 2 Tage vor dem WK reisen wir dann ins DLV-Hotel.

 

Johannes:

 

  • Die nächsten Tage verbringe ich noch zu Hause in Magdeburg und trainiere und erhole mich hier. Nächste Woche geht es dann nach Kienbaum um am Feinschliff zu arbeiten und dann steht schon mein Vorlauf am ersten Tag der EM an.

 

Ein großes Dankeschön an Cati und Johannes.