Als die Vereinslegende des SC Tegeler Forst "Charly" Schöttler 1975 die Sägerserie aus der Taufe hob, konnte er noch nicht ahnen, welche nachhaltige Bedeutung diese Laufserie in der Berliner Leichtathletik einmal haben würde. An drei Wochenenden, im Abstand von jeweils zwei Wochen, galt es für die Läuferinnen und Läufer, sich bei ansteigender Streckenlänge über einen besonders anspruchsvollen Parcours durch den Tegeler Forst "zu arbeiten" - anspruchsvoll vor allem deshalb, weil es auf den Strecken achtbare Höhenunterschiede zu bewältigen gilt.
Dies ist bis heute so geblieben und die Strecken von bis zu 18km werden - vom ambitionierten Freizeitsportler bis zum Spitzenläufer - mit Begeisterung absolviert. Seit einigen Jahren können die Teilnehmer/innen entsprechend ihrem Leistungsvermögen auch unter verschiedenen Streckenklassen wählen: Silber, Gold oder Diamant. Und natürlich gibt es auch eine Wertung für Kids und Anfänger ("Fun").
Nur einmal in den 50 Jahren ihres Bestehens musste die Veranstaltung wegen eines Sturms abgesagt werden und auch in diesem Jahr hatte ein Sommersturm die Durchführung der Veranstaltung zeitweise in Frage gestellt. Der Name "Sägerserie" leitet sich übrigens vom “Sägen” ab, welches die läuferische Verbissenheit, mit der die Konkurrenten überholt, somit “zersägt” werden, bezeichnet .
Die 50. Auflage der Serie startet am Samstag, den 27.09..auf dem Sportplatz in der Heidenheimer Straße in Berlin-Hermsdorf. Nähere Informationen dazu findet ihr unter: https://saegerserie-berlin.de/anmelden/. Hier kann man sich auch anmelden. Nach jedem Lauf werden Kekse und Tee gereicht, nach der Konkurrenz soll damit die Gemeinschaft betont werden. Dies zeigt sich auch in der jährlich stattfindenden vorweihnachtlichen Abschlussfeier; bei Speis und Trank werden hier im Anschluss an den letzten Lauf die Urkunden ausgegeben.